Bike

Die Idee

Fürther Straßen war ein privates Projekt mit dem Ziel, alle Straßen des Fürther Stadtgebietes auf Basis des amtlichen Verzeichnisses abzufahren. Die Idee zu dem Projekt hatte ich bereits in den 80-er Jahren und sie schlummerte dann bis zum Jahre 2000. Damals begann ich, alle Straßen der Stadt zu Fuß abzuschreiten. Nach wenigen Wochen erkannte ich jedoch, dass dies schier unmöglich ist und das Projekt wurde eingestellt. Nun, im Jahr 2018 griff ich erneut die Idee auf. Statt zu Fuß, sollte das Fahrrad als Transportmittel Verwendung finden. Schnell erkannte ich, dass dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein wird.

Die Bedingungen

Die jeweilige Straße wurde vom Anfang, also bei Hausnummer 1 bis zum Ende befahren und von jeder Straßenfahrt soll ein Film angefertigt werden.

Zeitfenster

Das Kalenderjahr 2018

Der Ablauf

Vor Beginn einer Fahrt wurde zunächst in einem Kartografie-Programm von jeder Straße ein GPS-Track gezeichnet. Tracks wurden systematisch zu Tagesfahrten gruppiert (ca. 20 bis 50 Straßen) und danach möglichst ökonomisch geordnet. Mit diesem Fahrplan und mit Hilfe eines GPS-Gerätes wurde das Teilgebiet dann abgefahren.

Das Filmen

Gefilmt wurde mit einer GoPro Hero5 am Fahrradlenker in 1080p/25Hz. Das erzeugte Rohmaterial wurde mit der Videoschnittsoftware MagixVideo geschnitten und codiert.

Der Zeitrafferfilm

Ein Zetrafferfilm (10-fache Geschwindigkeit) mit dem Titel „Fürther Straßen – einmal durch die GANZE Stadt“ wurde zusätzlich erstellt. Spieldauer ca. 2 Stunden 15 Minuten.

Das Datenvolumen

Das Rohmaterial der Videobilder umfasst ca. 510 GByte, das fertig geschnittene Filmmaterial ca. 80 GByte – codiert in HVEC-MP4, 1280×720, 25 Hz, 10 kBits/S.
Die 842 erstellten Filme haben in Summe eine Spielzeit von ca. 22 Stunden (Echtzeit).

Der Zeitaufwand

Das Verhältnis des Zeitaufwandes stellt sich folgendermaßen dar: Vorbereitung = 30 %, Fahren = 30 %, Nachbereitung = 40 %. Insgesamt fielen bis zum Abschluss des Projektes ca. 550 „Arbeitsstunden“ an.

Fazit

Ein wahrlich tolles Projekt für einen echten Fürther wie mich, der seine Heimatstadt in vollem Umfang auf diese Weise noch viel genauer kennenlernen durfte. 100 % Spaßfaktor war garantiert und die Erkenntnis, dass es wohl keinen zweiten Fürther gibt, der alle Straßen seiner Stadt genauso gut kennt, wie ich.